Das Festival

DAS FESTIVAL

Online-Anmeldung und Programm ab dem 03.09.2021 hier verfügbar!

Berlin hat ein neues Festival: Die translationale berlin feiert, was Literatur zu Weltliteratur macht. Drei Tage lang sind internationale Übersetzer:innen, Autor:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen im Collegium Hungaricum Berlin zu Gast. Mit Lesungen, Diskussionen, Performances und Vorträgen, öffentlichen Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Studierenden, einer Festrede und Materialgesprächen zu Stimmen, Verantwortungen, Verwandlungsprozessen und Grenzüberschreitungen, mit übersetzter Poesie und der Poesie der Übersetzung, einem Übersetzerinnenporträt und einem Kritikerslam, Filmen, Fotos, einer Preisverleihung und einer Show über einige Dead Ladies der Übersetzungskunst rückt eine besondere literarische, soziale und politische Praxis in den Blick. Eine Veranstaltung der bundesweiten Vereinigung von Literaturübersetzer:innen Weltlesebühne e.V und des TOLEDO-Programms des Deutschen Übersetzerfonds


01.-03.10.2021
Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstr. 12
10117 Berlin

Eintritt frei nach vorheriger Anmeldung

Rückfragen zum Festival via info(at)translationale-berlin.de
Weitere Informationen zum Programm, den Teilnehmer:innen sowie der Anmeldung in Kürze verfügbar!

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Übersetzerfonds mit den Mitteln des Programms NEUSTART KULTUR.
Zu den Kooperationspartnern & Unterstützern des Projekt


KLEINES FESTIVALMANIFEST

Berlin ist eine Metropole der Sprachenvielfalt und des Übersetzens, unter Millionen Menschen diverser Herkünfte leben und arbeiten hier zahlreiche Literaturübersetzer:innen.  

Es ist an der Zeit, ihre eigene künstlerische und soziale Praxis im internationalen Kulturaustausch in Form eines eigenen Festivals erfahrbar zu machen. Es ist an der Zeit, die translationale berlin ins Leben zu rufen!

Denn Übersetzer:innen sind Literaturschaffende, sie sind Expert:innen für Begegnung mit Anderem und für Empathie, für Gemeinsamkeit und Differenz, den Ton, der die Musik macht, für den Versuch, einem anderen „gerecht zu werden“, sich Fremdes zu eigen zu machen und Eigenes zu befremden.

Literarisches Übersetzen ist eine Art, in der Welt zu sein, es ist sprachliche Gastfreundschaft. Die Sprache der Übersetzung lebt von der freien, oft auch spielerischen Grenzüberschreitung, von Neugier und Hingabe. Nicht zuletzt deshalb könnten Übersetzungsprozesse als Modell für die heutige Migrationsgesellschaft fruchtbar gemacht werden.

2019 fiel der Startschuss: In einem Team von fünf Kuratorinnen unterschiedlicher Herkunft – Polen, Deutschland Ost und West, Tschechien und Frankreich – beschlossen wir, Nora Bierich, Claudia Hamm, Eva Profousová, Dorota Stroińska von der Weltlesebühne und Aurélie Maurin vom TOLEDO-Programm des Deutschen Übersetzerfonds, dieses Festival zu gründen. Das Collegium Hungaricum Berlin als internationales Kulturzentrum mitten in der Stadt erschien uns ein idealer Austragungsort für translationale berlin. Dank dem Förderprogramm NEUSTART KULTUR stand bald auch die Finanzierung.

Im Anschluss an den Internationalen Übersetzertag wollen wir nun erstmals vom 1.-3. Oktober 2021 mit vielen Partnern, internationalen Gästen und Kolleg:innen die vielfältigen Aspekte des Übersetzens unter die Lupe nehmen. Wir wollen Einblicke in Verwandlungsprozesse geben, die gesellschaftliche Relevanz des Literaturübersetzens beleuchten, das Übersetzen als Kulturtechnik in den Kontext verwandter Künste und Wissenschaften stellen und mit allen Anwesenden ein Fest des Übersetzens feiern: in Lesungen, Performances und Vorträgen, Workshops für Kinder, Jugendliche und Studierende, mit einer Festrede und einem Übersetzerinnenporträt, mit Diskussionen zum Umgang mit der Mehrstimmigkeit und den politischen Sedimenten der Sprache, mit übersetzter Poesie und der Poesie der Übersetzung, einem Kritikerslam, Filmen, Fotos, einer Preisverleihung und einer Dead Ladies Show über einige starke Frauen der Übersetzungskunst …

Leser·innen der Weltliteraturen und Kolleg:innen sind ebenso eingeladen wie alle (Nicht)Berliner:innen mit und ohne Translationshintergrund, Schüler:innen und Studierende, Flaneure und Stubenhocker:innen!


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Allgemeine Rückfragen

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